„Es braucht viele Wunder, um zu überleben“

Anläßlich des Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Erinnerung des Evangelischen Kreisjugenddienstes am 9. November einen Abend unter dem Titel: „Es brauchte viele Wunder, um das zu überleben.“

Jugendliche aus dem Ammerland hatten im Rahmen eines Wochenendseminares in Hamburg mit Pit Goldschmidt getroffen, der die Nazizeit als jüdisches Kind versteckt in einem katholischen Kinderheim überleben konnte. Außerdem besuchten sie die Gedenkstätten in Neuengamme und am Bullenhuser Damm, wo die Nazis kurz vor Kriegsende 20 jüdische Kinder ermordeten. IhreErfahrungen, Gedanken und Gefühle schrieben die Teilnehmenden in Texten nieder, die sie vortragen werden. Barbara Kothe-Lobmeyer (Gesang und Flöte), Volker Austein (Gitarre) und die Jugendband „Die Gelbe Kiste“ begleiten sie dabei mit Klezmermelodien und jiddischen Liedern.

Der Abend beginnt um 20 Uhr im Gemeindezentrum Friedrichsfehn, Dorfstr. 16. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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