Kirchenmusikfonds soll finanzielles Fundament bilden

Die Kirchengemeinde Edewecht hat einen Kirchenmusikfonds eingerichtet. Die Einnahmen aus dem Fonds dienen dazu, kirchenmusikalische Aktivitäten zu erhalten und auszubauen. Auf diesem Wege soll z.B. ein Kinderchor finanziert werden.

Die Einnahmen aus den Kirchensteuern decken nur die Ausgaben für klassische kirchenmusikalische Aufgaben wie das Orgelspiel im Gottesdienst oder die Vergütungen der Leiter und Leiterinnen von Gospel-, Kirchen- und Posaunenchor. In den kommenden Jahren wird auch diese Finanzierung immer schwieriger werden, weil die Kirchensteuereinnahmen nicht mit den Ausgabensteigerungen der Kirchengemeinde Schritt halten können. Dann muss auch bei der Kirchenmusik gekürzt werden.

Um das kirchenmusikalische Angebot aufrecht zu erhalten, wäre die Einführung von Teilnehmerbeiträgen eine Möglichkeit. Doch dann könnte vielleicht der eine oder die andere aus finanziellen Gründen nicht mehr teilnehmen – und das wäre schade. Gerade in der Kirche sollte niemand ausgeschlossen werden, nur weil er sich eine Teilnahme nicht leisten kann.

Für derartige Projekte benötigt die Kirchengemeinde daher verlässliche Einnahmen aus anderen Quellen. Wenn z.B. ein Kinderchor gegründet wird, dann müssen sich Eltern und Kinder darauf verlassen können, dass der Chor nicht nach einem Jahr wegen Geldmangels schon wieder aufgelöst werden muss.

Deshalb werden Menschen gesucht, die bereit sind, nicht nur einmal, sondern in einer gewissen Regelmäßigkeit (z.B. monatlich oder alle halbe Jahre) zu spenden. Diese Spendengelder fließen in den Kirchenmusikfonds. Über alle Ausgaben aus diesem Fonds entscheidet der Gemeindekirchenrat, also die von den Gemeindemitgliedern gewählten Kirchenältesten. Über alle eingehenden Beträge wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

Weitere Informationen enthält ein Faltblatt, dass im Kirchenbüro oder in den Kirchen und Gemeindehäusern ausliegt. Auskunft erteilen auch die Chorleiter, die Pfarrämter oder der Beauftragte für Kirchenmusik Ralf Behrens (Telefon 04405-925994).

Das Faltblatt steht hier auf der Webseite zum Download zur Verfügung:

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