Weltgebetstag 2013

„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ – dieser Satz aus dem Matthäusevangelium ist das Thema des Weltgebetstages 2013. Für die Liturgie sind in diesem Jahr die Frauen aus Frankreich verantwortlich. Im Weltgebetstags­komitee haben zwölf Frauen sechs unterschiedlicher Konfessionen mitgearbeitet. Sie stammen aus verschiedenen Regionen Frankreichs und auch aus unterschiedlichen Generationen.

Wie schon der Bibeltext sagt, können wir dafür sorgen, dass Menschen, die ihre Heimat verlassen, in anderen Ländern Schutz, Gastfreundschaft, Solidarität und ein neues Zuhause erfahren. Was kann jede oder jeder von uns tun, um bei uns eine Kultur des Willkommens zu schaffen? 

Einige Anmerkungen zu Frauen in Frankreich: Seit Ende des zweiten Weltkrieges besitzen Frauen in Frankreich das Wahlrecht. Die französische Frauenbewegung erreichte in den 1960er und 1970er Jahren eine weitreichende rechtliche Gleichstellung. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau lag im Jahre 2008 bei zwei Kindern (Deutschland: 1,4). Bei Frauen mit mehr Kindern ist in Frankreich die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr schwierig, da es auch dort nicht überall genügend Kindertagesstätten gibt.

In Frankreich gibt es eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion und diese ist in der Verfassung verankert. Es wird in Frankreich keine Kirchensteuer gezahlt. Kirchliche Organisationen werden zwar anerkannt und erhalten steuerliche Begünstigungen, jedoch keine Zuschüsse.

Weitere Information erhalten die Besucherinnen und Besucher am 1. März 2013, wenn alle Frauen unterschiedlicher christlicher Kirchen weltweit den Weltgebetstag feiern. Gastgeber in Edewecht ist in diesem Jahr ist die Ev.-Luth. Kirchengemeinde. Wir treffen uns um 19:00 Uhr im Haus der offenen Tür.

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