Thema: Integration von Flüchtlingen („Runder Tisch“)

„Der Runde Tisch“

Der „Runde Tisch Edewecht“ für Flüchtlinge besteht seit mehr als einem Jahr. Er wurde durch Initiativen von Imke Martens, Pastor Gunter Blaschke und Reinhold Wiehebrink ins Leben gerufen. Zwei Monate später erfolgte die Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde und mit dem DAF.
Der Runde Tisch ist kein Verein, er hat keine Satzung und ist eine lose Gemeinschaft von Ehrenamtlichen, zu denen sich jeder gesellen darf, der helfen will. Seine Arbeit wird von den Flüchtlingen sehr begrüßt, so dass neulich in Anwesenheit von Schülern der Astrid-Lindgren-Schule ein Syrer zu folgender Aussage kam: „Wenn an den Grenzen von Syrien Syrer den Wunsch äußern, nach Deutschland zu kommen, sollte man ihnen empfehlen: ‚Sofort nach Edewecht!‘ “
Am Runden Tisch sind zur Organisation Arbeitsgruppen gebildet worden, die die Effektivität sichern. Das sind die Gruppen Begegnungscafé, Sachspenden, Mobilität/ Fahrräder, Deutsch-Kurse/ BBS, Berufspraktika/ Ausbildung und Berufseinstiege, Öffentlichkeit, Freizeit (Kultur, Konzert, Sport, Theater), Finanzen. Diese Gruppen erarbeiten Konzepte, machen Vorschläge, können aber auch in ihrem Bereich Entscheidungen treffen, von denen sie beim nächsten Runden Tisch berichten müssen.
Die Arbeit mit der politischen Gemeinde verdient unsere besondere Aufmerksamkeit und erleichtert die Ausführung vieler Aufgaben. Ein besonderer Dank muss den vielen privaten Personen, den kirchlichen Gemeinden, den Unternehmen, wie z.B. der EWE und den Oldenburger Lions und pro:connect ausgesprochen werden, die sehr oft großzügig spendeten oder Kosten übernahmen und dafür sorgen, dass der oben zitierte Flüchtling aus Syrien nicht so Unrecht hat!
Jack Morin

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