„‚Komm rein!‘ sagen unsere Kirchen“ – Andacht von Regina Dettloff

Es sind nicht wenige, die das nutzen. Sie setzen sich in eine Bank. Manche beten. Manche gedenken eines Menschen, der gestorben ist. Manche teilen Gott eine Freude mit: „Ein Kind ist geboren! Danke!“Manche schreiben ins Buch. Manche staunen über die Schätze: Der 500 Jahre alte geschnitzte Altar in Edewecht oder die Bilderfenster in Süddorf. Vielen tut der Aufenthalt in
der Kirche gut; erfrischt, gesegnet gar, gehen sie weiter.

„Freundliche Reden sind wie Honigseim – süß für die Seele und heilsam für die Glieder“, weiß der Monatsspruch für Juni (Spr 16,24). Einfach so willkommen geheißen zu werden, das wirkt auch ohne Worte heilsam – nicht nur in den Kirchen, auch in der Welt zwischen den Menschen und Völkern.
Auch mal auf ‚Andere’, auf ‚Sünder’ oder welche, die man noch nicht kennt, zugehen, wie Jesus es tat. Und freundlich reden! Das heilt und verbindet! Und ist Auftrag an uns Christen von alters her. Ob die Menschen von den Straßen und Zäunen sind, ob Samaritaner oder wer auch immer – niemand muss draußen bleiben, wenn Gott als Hausherr einlädt.
Auf dass sein Haus voll, und ich möchte hinzufügen, vielfältig, lebendig, bunt und offen sei!
Also: „Herzlich Willkommen!“ sagt

Regina Dettloff

(Diese Andacht erschien in Kark un Lüe III / 2019)

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