Ferien im HOT

In den Sommerferien vom 10. Juli bis zum 14. August 2011 ist das Haus der offenen Tür (HOT) für alle Gruppen mit Ausnahme der Anonymen Alkoholiker geschlossen. Sonderregelungen einzelner Gruppen sind mit den Teilnehmenden abgesprochen.

Kark un Lüe demnächst in neuem Format

Seit mehr als zwei Jahren erscheint der Gemeindebrief „Kark un Lüe“ in veränderter Gestalt – als farbiges Magazin, viermal im Jahr. Nun hat der Gemeindekirchenrat die Weiterentwicklung des Konzeptes beschlossen, um einen nächsten Schritt hin zu einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit zu gehen.

Themen – Berichte – Veranstaltungen: Das sollen die Schwerpunkte von „Kark un Lüe“ sein. Der Gemeindebrief will relevante, aktuelle Themen aus Kirche, Diakonie und Gesellschaft aufgreifen und aus christlicher Sicht zur Diskussion stellen. Er will aus dem Gemeindekirchenrat und den Arbeitsbereichen der Gemeinde berichten. Und „Kark und Lüe“ will zu Veranstaltungen und Gottesdiensten einladen. Natürlich wird es auch weiterhin eine Andacht, die Rubrik „Freud und Leid“, Terminhinweise und die Kontaktadressen geben.

Um mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu haben, wird „Kark un Lüe“ fortan im Zeitungsdruck hergestellt. Das Format wird dadurch etwas größer als bisher – so wie Sie es von den redaktionellen Beilagen der Nordwest-Zeitung kennen. Die Umstellung hat noch einen weiteren positiven Effekt: Das neue Druckverfahren ist erheblich kostengünstiger.

Eine weitere Neuerung: Künftig wird es „Kark un Lüe“ auch im Internet geben. Ab Sommer geht zusätzlich zur bisherigen Internetseite der Kirchengemeinde (www.kirche-edewecht.de) eine eigene Webseite des Gemeindebriefes online, auf der alle Artikel der gedruckten Ausgabe zu finden sind. Dort wird es zusätzlich aktuelle und zeitnahe Berichte aus dem Gemeindeleben geben, die wir in der Druckversion nicht veröffentlichen können.

Der Gemeindebrief „Kark un Lüe“ wird weiterhin viermal im Jahr erscheinen und flächendeckend in der Gemeinde verteilt, überwiegend als Beilage der NWZ. Die erste runderneuerte Ausgabe erscheint am 25. August 2011. Keine Sorge, Sie werden sie nicht verpassen: Die typischen Farben und das Logo der Kirchengemeinde bleiben erhalten!

„Kark un Lüe“ ist auch weiterhin das zentrale Medium der Kirchengemeinde, das über die Aktivitäten informiert und so das breite Spektrum des Gemeindelebens widerspiegelt – wie bisher als gedruckter Gemeindebrief und zusätzlich mit einer aktuellen Webseite.

„Kark un Lüe“ ab August in neuer Gestalt – lassen Sie sich überraschen!

St.-Nick-Gospel-Singers on Tour

Übungswochenende in der Jugendherberge

Wir waren richtig runter gekommen. Nach einigen wirren Monaten war der einst so stolze Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Edewecht fast am Ende. Die eiserne Gruppe war klein geworden und hatte sich vorgenommen, die bittere Zeit durchzustehen, zuletzt auch ohne Chorleiter.

Seit Mai des letzten Jahres haben wir – welch ein Glück – einen Neuen. Der Neue ist eine Frau, und was für eine! Jeannine Dietze ist unser Sechser in der Lotterie der Chorleiter. Wegen ihrer Mutterrolle ist ihr die Schule abhanden gekommen, aber an jedem Mittwoch hat sie jetzt uns, und zwar in Klassenstärke. Die Übungsabende machen wieder Spaß, die Stimmung im Chor ist wieder gut. Wir alle haben ein gutes Gefühl, einige alte Chormitglieder sind wieder gekommen, viele Neue sind dabei.

Für ein sehr intensives Übungswochenende im März ist der Chor in die Jugendherberge nach Leer gefahren. Gut versorgt vom Personal ging es abends in die erste Probe. Zuerst haben wir uns mit kleinen Übungen und Zungenbrechern warm gesungen. Auf unserem Programm standen diverse schon einstudierte Stücke. Außerdem hatten wir uns vorgenommen, vier neue afrikanische Gospel zu erlernen.

Am nächsten Morgen ging es mit einer nach Geschlechtern getrennten Stimmprobe weiter. Dann haben wir fünf Gruppen gebildet, um für das geplante Konzert Textbeiträge oder Pantomimen zu erarbeiten, die zwischen den Liedern vorgetragen werden sollten. Jedes Chormitglied hatte eine Aufgabe, jeder sollte etwas dazu beitragen. Es ist schon erstaunlich, was einem da in den Sinn kommt.

Die Sänger und Sängerinnen bei der "Arbeit"

Nach der Mittagepause arbeiteten wir am Thema Ausdruck und Wirkung. Dazu bildete der Chor zwei Gruppen. Jede Gruppe sang der anderen in Choraufstellung etwas vor. Die „Zuhörer“ sahen ihr Spiegelbild singen, und es wurde uns klar, was jeder an seinem Ausdruck verbessern musste.Abends konnten wir uns wieder locker machen bei einem Trommelworkshop mit Komi Amefiohoun. Der Musiker kam mit 17 Trommeln. Die zu schlagen war genauso schwer wie seinen Namen auszusprechen. Er hat uns mit viel Freude den Rhythmus und das Popowackeln beigebracht. Es war ein schönes gemeinsames Erlebnis voller Fröhlichkeit und Konzentration.

Am Samstag Vormittag haben dann die Gruppen ihre Textbeiträge und Pantomimen vorgestellt. Es war beeindruckend und erstaunlich, was jede Gruppe erarbeitet hatte. So gut vorbereitet konnten wir beruhigt in unser geplantes Konzert gehen.

Der Chor ist wieder da, und das haben wir unserer neuen Chorleiterin zu verdanken. Sie hat es in mühevoller Arbeit geschafft, dass wir uns auf jeden Mittwochabend freuen. Neue Mitglieder sind uns jederzeit herzlich willkommen.

Gerd van Düllen

Neues pflegeleichtes Urnengräberfeld

Das Bedürfnis nach würdiger Bestattung, ohne die Angehörigen mit der Grabpflege zu belasten, wächst. Da für christliche Kirchen als Friedhofsträger die sog. anonyme Beisetzung nicht in Frage kommt, werden immer häufiger „pflegeleichte Gräberfelder“ angeboten. Pflegeleichte Gräberfelder erfüllen den Hauptzweck, der hinter Fragen nach anonymer Beisetzung steht: sie werden über die gesamte Ruhezeit komplett von der Friedhofsverwaltung gepflegt; zugleich wird die volle Anonymität dadurch vermieden, dass die Namen der Beigesetzten an einem zentralen Trauerort auf dem betreffenden Gräberfeld aufgelistet sind (z.B. auf einer Stele).

In dieser Sache hat sich der Gemeindekirchenrat vom Beauftragten für Friedhofsangelegenheiten der Zentralen Kirchenverwaltung Oldenburg, Pastor i.R. Dierken, beraten lassen und hat beispielhafte Lösungen auf Friedhöfen im Ammerland und in Oldenburg besichtigt. Die Federführung hatte der Vorsitzende des Friedhofsausschusses Michael Gloede. Ihm ist zu verdanken, dass dieses Projekt vorangetrieben worden ist und seit dem 1. Mai auf dem Eschfriedhof das erste pflegeleichte Gräberfeld in Betrieb genommen werden konnte. Dazu ist der auf dem Eschfriedhof gewählte Platz durch Pflasterung, Einfriedung und Aufstellen einer ersten Stele aufwendig hergerichtet worden. Die ersten Urnenbeisetzungen haben bereits stattgefunden.

Zugleich trat die überarbeitete Friedhofssatzung in Kraft. In dem neuen Paragraf 14 werden Einzelheiten geregelt:

§ 14 Pflegeleichte Urnengemeinschaftsgräber im Rasenfeld:

(1) Urnengemeinschaftsgräber sind Grabstätten mit einem eingeschränkten Nutzungsrecht, die der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung abgegeben werden. Sie werden nicht einzeln gekennzeichnet (Urnengemeinschaftsgrab) und dienen auch nicht der individuellen Gestaltung.

(2) Mit dem Erwerb des eingeschränkten Nutzungsrechtes ist die Namensaufführung des Verstorbenen (Vorname, Name und Sterbejahr) in der dafür vorgesehenen Namensstele verbunden.

(3) Die Pflege der Gemeinschaftsgrabanlage obliegt dem Friedhofsträger. Blumenschmuck oder Trauerkränze dürfen nur an der Namensstele abgelegt werden. Ausgedienter Grabschmuck wird in regelmäßigen Abständen vom Friedhofsträger entfernt.

Gleichzeitig wurden die Urnenbeisetzungsmöglichkeiten durch je ein neues Urnenfeld für Wahlgräber in Edewecht (neuer Friedhof) und in Süddorf erweitert.

Mit diesen Erweiterungen hat die Kirchengemeinde als Träger der Friedhöfe in Edewecht, Süddorf und Westerscheps einen weiteren Schritt für die würdige Totenruhe getan.

(Dirk v. Grone)

24 hours? Yes, we can!

24 Stunden lang wollte die Evangelische Jugend zeigen, was in ihr steckt – mit einem Nonstop-Angebot an Spielen, Kreativem, Musik, sportlichen Angeboten, einer Mitternachtsandacht und weiteren Aktionen. Dazu waren Jugendliche ab 13 ins Haus der offenen Tür eingeladen. Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt: Tatsächlich kamen rund um die Uhr viele Jugendliche und ließen sich anstecken von der Ideenvielfalt und der guten Stimmung. Wer wollte, konnte mit Schlafsack und Luftmatratze im Haus der offenen Tür auch übernachten – aber es war für alle Beteiligten eher eine kurze Nacht. Extra für diese Veranstaltung waren auch Vertreter der Jugendarbeit aus der Kirchengemeinde Bad Gandersheim angereist, zu der seit vielen Jahren ein enger Kontakt besteht. Auch Bürgermeisterin Petra Lausch besuchte die Veranstaltung und informierte sich über die Aktivitäten der Evangelischen Jugend.

„Die ‚24 Stunden’ waren ein voller Erfolg“, so das Fazit des Organisationsteams und der Mitwirkenden, müde, aber sehr zufrieden zum Schluss des Events. „Wir konnten zeigen, wie vielfältig wir sind und wie viel Spaß es bringt, sich gemeinsam mit anderen in der Evangelischen Jugend zu engagieren. Etwas Ähnliches werden wir sicher wiederholen!“

Bilder: Uwe Martens

 

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