Fasziniert von der Zuversicht der Togoer

Geeske Martens mit dem Togoer Félix Palouki bei Aufnahmen zum "Wort zum Mittwoch" (s. Filmbeitrag am Ende des Artikels)

Geeske Martens mit dem Togoer Félix Palouki bei Aufnahmen zum „Wort zum Mittwoch“ (siehe Filmbeitrag am Ende des Artikels)

Ende August kehrt Geeske Martens (21) aus Togo zurück, wo sie zwölf Monate in Projekten unserer Partnerkirche gearbeitet hat. In einem Interview mit Kark un Lüe zieht sie eine erste Bilanz ihres Aufenthaltes in Westafrika.

Kark un Lüe: Was hat dich in Togo am meisten beeindruckt?

Geeske Martens: Das ist nicht leicht zu beantworten, da mich viele Dinge hier beeindruckt haben. Etwa die Fähigkeit der Menschen zu glauben, dass es schon werden wird, worum auch immer es gerade geht. „Ça va aller“ (in etwa: „es wird schon gehen“) ist neben „du courage“ („nur Mut“) der gefühlt meistgenutzte Satz in allen Lebenslagen. Nicht immer sind alle voll davon überzeugt, aber sie scheinen alles zu versuchen, diese Zuversicht aufrechtzuerhalten.

Eine weitere faszinierende Sache ist die Versorgung mit warmem Essen. Weiterlesen →

Das Abschiednehmen dauert drei Jahre

Der Gemeindebrief „Kark und Lüe“ vom September 2014 ist dem Schwerpunktthema „Abschied“ gewidmet. Was bedeutet es, einen geliebten Menschen zu verlieren? Regina Dettloff, Pfarrerin im Pfarramt III in Edewecht, beschreibt ihre Erfahrungen in der Trauerarbeit:

Seit 1997 mache ich Trauerarbeit. Auch meine Examensarbeit habe ich über dieses Thema geschrieben und seit 2002 hat Edewecht ein gut besuchtes Trauer-Café an jedem 1. und 3. Freitag von 16—18 Uhr. Ich habe viel gelernt von den Trauernden, von ihrem Mut, ihrer Lebensfreude und auch über die Trauer selbst. Einiges davon möchte ich hier weitergeben.

Die Jahre der Trauerzeit 

Dabei hat erste Trauerjahr rein gar nichts mit schwarzer Kleidung zu tun. Sondern damit, dass man in diesem Jahr alles, was man zuvor zu zweit gemacht hat, das erste Mal alleine machen und aushalten muss. Und das ist in diesem Jahr ganz schön viel! Man stolpert sozusagen schmerzhaft über all die kleinen und großen Momente, in denen man sich sonst begegnet ist. Es gilt, sie so gut es geht, zu überstehen, mehr dazu unter Rhythmen.

Im zweiten Trauerjahr hat man vieles schon einmal allein durchlebt. Weiterlesen →

Nutzung des Alten Friedhofes

Die Entscheidung über die zukünftige Nutzung des Alten Friedhofes ist gefallen. Der natürliche Abbau der eingebrachten Särge in der gesetzlichen Ruhefrist kann seit rund 15 Jahren wegen zu hohen Grundwasserstandes nicht mehr mit letzter Sicherheit gewährleitet werden. Die anderenorts getroffene Entscheidung,  die Besetzung in Särgen zu verbieten und stattdessen die Verwendung von Urnen vorzuschreiben, sollte in Edewecht nicht ohne weiteres übernommen werden.

Nach zwei unabhängigen Gutachten und dem Votum einer Expertenkonferenz unter Beteiligung der Aufsicht des Landkreises und des Bauamtes der Gemeinde Edewecht wurde entschieden, dass grundsätzlich nur noch Urnen beigesetzt werden dürfen. Aber für alte Rechte gilt: unter sehr eng gefassten Bedingungen und Auflagen dürfen Särge mit dem Grabhüllensystem der Fa. RW Best ausnahmsweise als Erdbestattung beigesetzt werden. Einzelheiten können im Kirchenbüro erfragt werden.

Nikolai-Kindergarten: Qualitätssiegel vergeben

Sommerfest im evangelischen Nikolai-Kindergarten

Sommerfest im evangelischen Nikolai-Kindergarten

Das 40-jährige Jubiläum des Nikolai-Kindergartens in Portloge war Anlass für den Abschluss einer siebenjährigen Qualitätsentwicklung, für Lob und Anerkennung und für ein einmalig schönes Sommerfest.

Das Erreichen des Gütesiegels

Die Qualität der Bildung und Erziehung von Kindern hängt entscheidend von der Kompetenz, der Erfahrung und der Motivation der Fachkräfte ab. Das kirchliche Qualitätsmanagementsystem stellt die Professionalität des KiTa-Personals in den Mittelpunkt. Der Evangelische Nikolai-Kindergarten (KiTa) in Portsloge hat diese Qualitätsentwicklung als dauerhafte Aufgabe vor rund sieben Jahren auf seine Fahnen geschrieben. Weiterlesen →

Offen sein gegenüber Fremden

Eine "globale" Christin: Anne Kress

Eine „globale“ Christin: Anne Kress

Wie der christliche Glaube und die Verbundenheit zu einer Gemeinschaft von Gläubigen einen Menschen nicht nur durch das Leben, sondern auch durch die Welt begleiten kann, dafür ist Anne Kress ein Beispiel.  

Familiäre Bande

Als Enkelin von Pfarrer Reinke und Tochter der langjährigen Diakonieschwester Ilse Kress wurde sie in eine Familie geboren, in der der Glaube im täglichen Leben präsent war. Geboren in Bagdad verbrachte Anne einen Teil ihrer Kindheit in Ghana. Erst im Alter von etwa zehn Jahren kehrte die Familie nach Deutschland zurück. Von nun an war sie Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Edewecht, der ehemaligen Wirkungsstätte ihres Großvaters. Hier ist sie auch konfirmiert worden. Doch das Studium und die erste Berufstätigkeit führten sie weg aus der Gemeinde und auch ein wenig aus dem Gemeindeleben. Weiterlesen →

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