Basar stärkt Gemeindeleben in Süddorf

Diese traditionsreiche Veranstaltung verfolgt seit jeher mehrere gute Zwecke. Besonders augenfällig sind die für kirchliche Basare vergleichsweise hohen Erlöse zugunsten der Süddorfer Jugendarbeit und anderer diakonischer Aufgaben. Aber die nicht auf den ersten Blick sichtbare Stärkung des gemeindlichen Zusammenhaltes wiegt bei genauer Betrachtung schwerer. Sie ist auf Langzeitwirkung angelegt und wirkt sich auf das ganze Gemeindeleben im südlichen Pfarrbezirk positiv aus. Die dem Basar eigentümliche Ausstrahlung ist auch in den anderen Gruppen spürbar. Durch die vielfältigen doppelten Zugehörigkeiten springt der Funke des Erfolges über. Alle sind gefragt, fühlen sich für das Gelingen verantwortlich, packen mit an oder kommen wenigstens – oft mit ganzen Familien – zum Basarbesuch!

Verkauf von selbstgestalteten Textilien auf dem Basar im Süddorfer Gemeindehaus

Wie in den Vorjahren wird der Basar am letzten Wochenende des Kirchenjahres vorbereitet und ausgerichtet: in diesem Jahr am 19. und 20. November. Neben dem Verkauf der durchweg selbst hergestellten Gebinde und Textilien werden wieder eine große Kaffee- und Kuchentafel sowie die berühmte Tombola angeboten. Für ältere und gehbehinderte Menschen sind die Übergänge vom Pflaster in das große Zelt und vom Zelt in das Gemeindehaus annähernd hindernisfrei gestaltet. Zur Sicherheit der mit dem PKW anreisenden Besucher werden auf beiden Fahrtrichtungen der B 401 / Küstenkanalstraße eine zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Überholverbot eingerichtet. Außerdem sorgt in der Einfahrt zum Kirchengelände eine neue Straßenlaterne für bessere Ausleuchtung.

Nicht aus der eigenen Kirchengemeinde, aber gelegentlich von außerhalb wird kritisch gefragt: Basar und Totensonntag – passt das zusammen? Die Antwort wird von den vielen Besuchern gegeben, die in den zurückliegenden 36 Jahren zumeist aus Treue zu „ihrem“ Basar immer wieder gerne kommen.

Mitglieder des Süddorfer Basarkreises

Der Verzicht auf offene Stände rund um das Gemeindehaus und die Martin-Luther-Kirche, auch auf Advents- und Weihnachtslieder sowie auf Alkohol ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Punkt. Das spürbar hilfsbereite Zusammenwirken von kirchlich engagierten Ehrenamtlichen diesseits und jenseits des Kanals, der Süddorfer Jugendgruppe, von Pastoren, der Küsterin, Kirchenältesten und immer wieder von begeisterten Außenstehenden ist auch eine respektable Antwort auf den kirchlichen Jahresabschluss und den Respekt vor Trauer um unsere Toten und das verbundene Gedenken.

Bereits an dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an den Basarkreis mit seinen fleißigen und zupackenden Mitgliedern. Seit nunmehr über 30 Jahren wird er von Frau Marie Luise Mecking mit Umsicht und Milde und bewundernswerten Ergebnissen geleitet.

Dirk v. Grone


Nikolai-Markt: Unterstützung für Indien

Ein herzliches Dankeschön für die finanzielle Unterstützung des Witwen-Projektes in Tiljala/Kalkutta erreichte kürzlich das Organisationsteam des Nikolai-Marktes in Edewecht. Der Leiter der sozialen Projekte in den Slums um Kalkutta, Md. Alamgir, weist in seinem Rechenschaftsbericht ausdrücklich auf das Engagement der Kirchengemeinde Edewecht hin.

Gerne geben wir seinen Dank weiter an alle Besucherinnen und Besucher des Nikolai-Marktes und an alle ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer, die es möglich gemacht haben, dass erneut eine größere Summe überwiesen werden konnte. Wie bereits berichtet, ist die ev.-luth. Kirchengemeinde mittlerweile die einzige konstante Spenderin für dieses Projekt. Leider hat sich bislang keine Möglichkeit aufgetan, den älteren Witwen ein gemeinsames „Dach über dem Kopf“ zu schaffen. Der Traum von einem Altenheim im Slum besteht aber weiter. Immerhin ist durch die tatkräftige Hilfe der Edewechterinnen und Edewechter eine Versorgung mit dem Nötigsten und eine bescheidene medizinische Betreuung gewährleistet.

Damit wir auch im kommenden Jahr die in uns gesetzte Hoffnung nicht enttäuschen, laden wir erneut zu einem Nikolai-Markt am Erntedanktag ein. Herzlich willkommen am Sonntag, 2. Oktober 2011 vor und im Gemeindehaus! Unter dem Motto „Jahrmarkt für Indien“ erwartet Sie und euch ein buntes Programm, das wie immer mit einem Gottesdienst um 11:00 Uhr beginnt.

 

 

Kindergottesdienst unter neuer Leitung

Neue Leiterin: Sandra Martinez

Ab dem 1. Juli gibt es eine neue Leiterin für den Kindergottesdienst. Sandra Martinez wohnt in Edewecht, ist verheiratet und hat zwei Kinder, Alicia (6) und Christo (1). Ihre Beweggründe zur Übernahme der Kindergottesdienstleitung lassen sich am besten mit ihren eigenen Worten darstellen:

„Mit Alicia besuchte ich vor etwa zweieinhalb Jahren den Kindergottesdienst zum ersten Mal. Von der ersten Minute an war ich sehr angenehm überrascht, wie liebevoll und mit wie vielen tollen Ideen die Kinder hier die Geschichten der Bibel kennen lernen. Immer begleitet von gemeinsamem Singen, Basteln, Malen, Spielen und Gebeten. Die Kinder besuchen den Gottesdienst sehr gerne, bringen sich mit vielen fantastischen Ideen ein und genießen diese besondere Stunde der Woche speziell für sie sehr. Schnell merkte ich, dass ich nicht nur meiner Tochter zuliebe gern mal blieb, sondern selbst gestärkt und positiv gestimmt nach Hause ging.

Als ich dann vor einigen Wochen gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, die Leitung des Kindergottesdienstes zu übernehmen, da Doris Jeddeloh aus privaten Gründen ausscheiden wolle, war ich sofort begeistert und sagte aus vollem Herzen: Ja! Ich wusste ja auch, dass ein großartiges Team voller Ideen mich unterstützen wird. Elisabeth, Jonna, Lina und Kira sind immer mit dabei, wenn wir sonntags von 11:30 bis 12:30 Uhr den Kindergottesdienst im Haus der offenen Tür in Edewecht feiern. Wir freuen uns immer über Kinder von vier bis zwölf Jahren, die Lust haben mit uns zu feiern, zu singen, zu beten.“

Bücherkeller wird zum Schlafsaal

Im Rahmen der Ferienpassaktion kamen im Juli 16 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren zur Übernachtung in den Bücherkeller. Gemeinsam wurde gebacken, gebastelt und gelesen. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse musste leider die Nachtwanderung ausfallen. Bis die letzte „Lesemaus“ dann geschlafen hat, war es schon weit nach Mitternacht.

Die Zeit ging viel zu schnell zu Ende. „Warum können wir nicht noch eine Nacht hier schlafen?“ oder „Schade, dass es schon vorbei ist“ – diese Äußerungen waren die schönste Belohnung für das Büchereiteam, das diese Aktion im nächsten Jahr wieder anbieten möchte.

Lebendiger Adventskalender im Jahr 2011

Ab dem ersten Advent, zu Beginn des Kirchenjahres, öffnen wie schon im letzten Jahr Gemeindemitglieder ihre Türen und laden kleine und große Menschen ein, mit ihnen ein paar gemeinsame Stunden zu verbringen. Es wird gebastelt, gebacken, gekocht, gegessen, gesungen, vorgelesen, gespielt oder bei Kaffee und Tee einfach nur geklönt.

Bis Weihnachten ist für jeden etwas dabei. Jeder ist eingeladen, sich von den Angeboten etwas auszusuchen und an einem gemütlichen Beisammensein teilzunehmen. Die Gastgeber freuen sich schon auf ihre Adventsbesucher.

Nähere Informationen zu den Terminen und Angeboten finden Sie rechtzeitig in der aktuellen Presse und hier auf unserer Internetseite.

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