Radfahren ist gesunde Bewegung

Fahrradprojekt der Nikolai-Kindertagesstätte: Abschlussfahrt

Fahrradprojekt der Nikolai-Kindertagesstätte: Abschlussfahrt

 

Seit fünf Jahren gibt es im Nikolai-Kindergarten in Portsloge das Projekt „Mit dem Rad zur Kita“. Es ist ein wichtiger Bestandteil im Kita-Jahr. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Gesunderhaltung zu entwickeln. Das geschieht einmal durch die Verkehrssicherheit, die geübt wird. Zum anderen lernen die Kinder, dass es wichtig ist, sich zu bewegen, um gesund zu bleiben – und diese Bewegung kann in den Alltag integriert werden. 

Das tägliche Training

Von Ostern bis zu den Sommerferien bietet der Erzieher Klaus Hellmerichs allen Kindern in kleinen Gruppen ein Fahrrad-Sicherheitstraining an. Dann wird jeden Tag auf dem Kitagelände ein Bereich abgesperrt, wo geübt wird langsam oder schnell zu fahren, abruptes Bremsen, Hindernisse zu umfahren und das Fahren mit einer Hand, um die Richtung anzuzeigen. Unsere jüngsten Kinder, die zwei Jahre alt sind, üben das Fahren auf einem Laufrad und nehmen in diesem Rahmen ebenfalls an einem Sicherheitstraining teil. Je nach Alter wird überlegt, wie alle Fahrradfahrer und die Räder verkehrssicher ausgestattet sein müssen, damit sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. So lernen jedes Jahr einige Kinder das Radfahren.

Viele Eltern bringen ab Ostern ihre Kinder mit dem Rad zur Kita. Das unterstützt das Lernen der Kinder natürlich sehr. Jeden Tag gibt es andere Herausforderungen, die besprochen und bewältigt werden müssen. Dieses tägliche „unterwegs sein“ macht die Kinder zu sicheren Verkehrsteilnehmern.

Die erste Fahrradtour

Seit einigen Jahren ist das Projekt durch eine Fahrradtour mit den Vorschulkindern erweitert. Mit der zusätzlichen Unterstützung von Eltern und Großeltern sind die Kinder einen ganzen Vormittag unterwegs. In diesem Jahr ging es mit 35 Vorschulkindern und sieben Erwachsenen in Richtung Modellflugplatz. Alle Kinder waren gut vorbereitet und fuhren sehr konzentriert hintereinander her. Autos, die von Nebenstraßen auf die Portsloger Straße biegen wollten, mussten sich gedulden, um diese Kinder, in ihren leuchtenden Westen, die aussahen wie Perlen auf einer Kette, vorbei zu lassen.

Nach einer ersten Pause am Modellflugplatz ging es weiter über den Bremer Stehrt. Auf diesem sandigen Weg mussten die Räder eine lange Strecke geschoben, so dass sich alle über den Schatten auf dem Weg durch den Wald freuten. Auf einem Spielplatz im Wohngebiet gab es nochmals eine längere Pause, bevor alle wieder auf das Fahrrad stiegen und zurück zur Kita fuhren.

Karin Quade-Matthes 

 

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